Tipps für den Erziehungsalltag: Kinder werden heute bereits sehr früh in Form von Werbung und Musik mit aufreizenden Posen und Inhalten konfrontiert.

Im Internet sind pornografische Inhalte sehr leicht zugänglich – die Nutzung wird für Jugendliche zunehmend selbstverständlicher.

Es ist davon auszugehen, dass Burschen im Alter von 12 Jahren bereits mindestens einmal einen Pornofilm aktiv gesucht und gesehen haben.

Das Problematische daran: In Pornos werden meist übertriebene sexuelle Fantasien von Erwachsenen dargestellt – das kann Kinder und Jugendliche in ihrer sexuellen Entwicklung beeinträchtigen und verunsichern.

Die 10 Tipps für den Erziehungsalltag geben Ihnen einen schnellen Überblick.

Gewalt- und Porno-Videos haben für Kinder und Jugendliche einen besonderen Reiz – seien es mit dem Handy selbst gefilmte Gewaltszenen („Happy Slapping“ bzw.

Da Jugendliche einen Großteil ihrer Informationen zur Sexualität aus pornografischem Material beziehen, wird das dort Gesehene oft als normales sexuelles Verhalten gedeutet.

Es entstehen Unsicherheiten in der Wahrnehmung des eigenen Körpers sowie eigener sexueller Wünsche, Verwirrungen über den Ablauf sexueller Anbahnungen, sexueller Leistungsdruck, Fehlinformationen etc.

Mit den Informationen im Internet können Jugendliche ihre brennenden Fragen beantworten.

Gespräche mit Freund/innen dienen dazu, das neu erworbene Wissen bestätigen zu lassen und sich gleichzeitig den anderen als „erwachsen“ zu präsentieren.

Auch wenn man oft Gegenteiliges hört: Die Sexualität junger Menschen hat sich in ihren Grundsätzen in den letzten Jahrzehnten kaum verändert (Alter beim „Ersten Mal“, Werte in einer Beziehung ...).